LeonhardsteinDa nun endlich mal der Sommer da ist und für die ganze kommende Woche schönes Wetter angesagt ist, musste ich endlich mal wieder raus in die Berge. Dieses Jahr war es auch aus beruflichen Gründen nur selten möglich, die wenigen schönen Tage zu nutzen und daher war das die erste anspruchsvolle Tour in dieser Saison.
Ich hoffe jedoch, in den nächsten Wochen noch einige Male ein Tour machen zu können, falls der Herbst schön bleibt.

Mit einem Freund zusammen bin ich wieder zur Tegernseer Hütte hoch gegangen, dieses Mal sind wir am frühen Nachmittag in Kreuth gestartet. Man erreicht den Ort südlich vom Tegernsee problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln, der Bus fährt zweistündlich ins Weißachtal (Haltestelle “Kreuth, Riedlerbrücke”).
Im Prinzip lässt sich diese Route an einem Tag gehen, aber dann sollte man früh in Kreuth starten und eine gute Kondition mitbringen, das ist sehr anstrengend, gerade an warmen Tagen. Ab Lenggries kommt man noch spät abends mit dem Zug nach München zurück.

Höhenprofil
Höhenprofil
Distanz: 22, 8 km
Höhenmeter: ca. 1420 m
Belag: Asphalt, Forst- und Wirtschaftswege, naturnahe Pfade
Kategorie: mittelschwere bis schwere Wanderung
Wanderroute 1208850 - powered by Wandermap

Um den klaren Nachthimmel zu geniessen, wollten wir jedoch auf dem Berg übernachten und haben eine 2-Tage-Wanderung daraus gemacht – bei der Tegernseer Hütte lohnt sich das immer wieder. Die Route führt bis zur Buchsteinhütte großteils durch schattigen Wald, so daß man an sonnigen Tagen gut von der Hitze verschont bleibt.
Den kurzen Abstecher zum Gipfel des Leonhardstein (ca. 1 h für Auf- und Abstieg) sollte man ruhig mit einplanen, da man einen schönen Blick zum Buchstein hat. Der Weg ist etwas steil, aber gut zu gehen. Danach geht's wieder etwas abwärts ins Schwarzentenntal, man überquert die Klamm und erreicht ab dort in etwa 40 Min. die Buchsteinhütte, die zu einer kurzen Einkehr einlädt.


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Die Bilder stammen von unterschiedlichen Wanderungen

Von dort dauert der Anstieg zum Roß- und Buchstein noch ca. 1 Stunde und man sollte schauen, daß man vor 18.00 Uhr in der Hütte ankommt, sonst gibt's nur noch kleine Schmankerl zum Abendbrot. Wer in der Hütte übernachten möchte, sollte früh buchen, in der Regel sind die Matratzenlager an schönen Tagen und vor allem am Wochenende immer voll belegt.

Kletterstelle beim MariaeckAm nächsten Tag sind war dann früh nach Westen gestartet, um nicht die ganze Strecke in der Hitze gehen zu müssen. Der Weg führt zuerst zur Roßsteinalm hinab, dann unterhalb vom Schönberg zum Mariaeck. Kurz danach wird's anspruchsvoll, man muss ein bisserl klettern und sollte schwindelfrei sein.
Der weitere Weg zur Lenggrieser Hütte ist dann wieder sehr einfach zu gehen und zum Teil schattig. Nach einer kurzen Einkehr sind wir dann zur Grasleite hoch, ein schöner und ruhiger Weg mit einer herrlichen Aussicht in die Jachenau und zur Benediktenwand hinüber. Von dort führt der Weg ziemlich zügig durch den Wald hinab und man geht noch etwa 3 km in der Ebene bis nach Lenggries zum Bahnhof.

Weiterführende Informationen

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