Auf den Daniel über die Nordroute

Diese Bergwanderung führt von Ehrwald über die Nordroute auf den Daniel und zum Abstieg nach Lermoos.

Seit zwei Wochen haben wir ein herrliches Herbstwetter über ganz Deutschland und der Nationalfeiertag bringt uns ein langes Wochenende. Eine Wanderung in den Ammergauer Alpen stand bei mir schon lange auf dem Plan und nun hatte es endlich mit allem gepasst. Also bin ich früh mit dem Zug in Richtung Tirol gefahren, begleitet von etlichen Bierleichen, die grad von den After-Wiesn-Parties kamen ... 😉

Routenführung

Der Verlauf der Route ist farblich markiert: Steigungen zu rot hin, Gefälle zu grün hin. Über die Icons rechts in der Karte können z. B. auch offizielle Rad- und Wanderwege eingeblendet und die Karte auf Vollbild geschaltet werden.

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Informationen zur Route

Der Wasserfall des Häselgehrbach
Der Wasserfall des Häselgehrbach

Der Daniel ist mit 2340 m der höchste Berg in den Ammergauer Alpen und steht an deren Südseite, eingerahmt von den Ortschaften Ehrwald und Lermoos. Reist man mit der Bahn an, benötigt man von München aus ca. 2 Stunden mit Umstieg in Garmisch-Partenkirchen.

Die Tour ist technisch nicht anspruchsvoll, aber sehr anstrengend und man sollte mit Pausen ca. 7-8 Stunden Gehzeit einplanen. In Gipfelnähe ist man mühsam auf Geröll- und Schotter unterwegs, also unbedingt die Stöcke mitnehmen.

Die hier beschriebene Route führt von Nordosten her über das Meirtljoch zur Upsspitze hoch, den Daniel erreicht man über den Verbindungsgrat. Die Strecke ist wesentlich ruhiger und man hat den Gipfel fast die ganze Zeit im Blick. Ab dem Bahnhof Ehrwald geht's zuerst ein Stück entlang der Bundesstraße zurück, bis man an eine asphaltierte Forststraße kommt. Eine Beschilderung zum Daniel fehlt hier komplett und ich bin zuerst mal dran vorbei gelaufen, habe aber dafür den Häselgehrbach-Wasserfall entdeckt. Man muss allerdings gut 2 km der Forststraße folgen, bis man die ersten Wegweiser zum Daniel sieht. Ab da kann man sich dann nicht mehr verlaufen.

Der Weg führt zum Teil durch lichten Wald bis zum Meirtljoch hoch, von dort sind es dann nochmal etwa 400 Höhenmeter bis zum Gipfel, die es aber in sich haben. Der Weg durch das nördliche Kar führt fast durchgängig über Schotter und Geröll, bietet aber eine schöne Aussicht in den nordwestlichen Teil der Ammergauer Alpen. Am Kamm oben angekommen, sind es noch ca. 30 Minuten zur Upsspitze und dem Gipfel des Daniel.

Die Aussicht von dort ist spektakulär – man sieht nach Osten hin das Zugspitzmassiv in voller Pracht, nach Süden die Mieminger Kette und nach Westen hin hat man die Allgäuer Berge im Blick.

Blick über den Daniel zur Zugspitze
Blick über den Daniel zur Zugspitze
Die Tuftlalm
Die Tuftlalm

Der Abstieg zum Grünen Ups war ähnlich beschwerlich, da es recht steil auf Schotter hinab geht. Ab dem Gipfelkreuz des Grünen Ups geht es dann wieder einfacher vorwärts, sogar ein Stück durch den Wald bis zur Lermooser Alm (Tuftlalm), die sich prima zur Einkehr anbietet.
Von dort ist man in ca. 45 Minuten in Lermoos am Bahnhof, es geht aber zum Teil recht steil hinab. Ursprünglich plante ich eine Rundwanderung zum Ehrwalder Bahnhof zurück, da es aber gerade mit dem Zug gut gepasst hat, habe ich abgekürzt. Der Weg dürfte nur etwa 1,5 km länger sein und ist gut beschildert.

Viel Spaß!

Eigenschaften der Route

Länge ca. 15 km
Höhendifferenz Start bei 977 m üNN
Gesamtaufstieg 1347 m
Gesamtabstieg 1349 m
Schwierigkeitsgrad mittel - schwierig

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