Rundwanderung von Kreuth auf den Risserkogel

Diese Bergwanderung führt von Kreuth südlich des Tegernsee auf den Risserkogel und wieder zurück.

Den heutigen Nachmittag hatte ich mir frei genommen, um die Tour auf den Risserkogel zu gehen, aber das hätte ich besser bleiben lassen sollen. Zuerst hatten mich beim Aufstieg die Bremsen (Tabanidae) getrieben und als ich endlich oben war, hat mich ein aufziehendes Gewitter gleich wieder runter getrieben. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. 😅

Routenführung

Der Verlauf der Route ist farblich markiert: Steigungen zu rot hin, Gefälle zu grün hin. Über die Icons rechts in der Karte können z. B. auch offizielle Rad- und Wanderwege eingeblendet und die Karte auf Vollbild geschaltet werden.

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Informationen zur Route

Blick auf den Schinder
Blick auf den Schinder

Eines vorab: Der Risserkogel mit seinen 1826 m fordert eine gute Kondition und Trittsicherheit, egal aus welcher Richtung man ihn in Angriff nimmt. Die hier vorgestellte Route ist die zwar die kürzeste, man sollte sich aber den ganzen Tag dafür Zeit nehmen - schon allein wegen der vielen Gelegenheiten zur herrlichen Aussicht. Eine gute Idee wäre sicher auch, die Route in umgekehrter Richtung zu gehen und den etwas weiteren Abstieg über die Langenau zu wählen. In diesem Fall besteht zum Ende der Tour die Möglichkeit zur Einkehr in der Schwaigeralm.

Der Weg führt am Ende des Wohngebiets mäßig, aber stetig ansteigend auf einem steinigen Forstweg in den schattigen Mischwald. Die erste Hälfte dieses Anstiegs zum Risserkogel ist nur erfahrenen Wanderern zu empfehlen und man macht die Tour besser nicht an feuchten Tagen! Der Weg ist ein Jägerpfad, nicht markiert und stellenweise durch die dichte Vegetation kaum als solcher erkennbar, eine Routenführung per GPS ist von großem Vorteil. Auch gutes Schuhwerk und Wanderstöcke sind auf dem Teilabschnitt entlang der grasbewachsenen steilen Abhänge der Pförnwand und Zobelwand unverzichtbar, diese Etappe ist nicht ungefährlich. Dafür sieht man auf diesem Abschnitt, abseits von der weiter südlich geführten üblichen Route K5, auch mal einen Steinbock und hat die Blauberge stets im Blick.

Blick zurück zum Gipfel, links der Blankenstein
Blick zurück zum Gipfel, links der Blankenstein

Bei ca. KM 4,5 stösst man dann auf den regulären Anstieg über den Weg RK1 zur Ableiten Alm. Dort hält man sich rechts und nach dem Wegweiser geht's weiter leicht auf und ab nach Osten zum Südanstieg bis kurz vor den Gipfel. Dann wird es steil, es sind noch über 400 Höhenmeter zu schaffen. Der Weg führt über Wiesen und durch Latschen entlang der Ostflanke nach oben, manchmal braucht man die Hände. Der Gipfel hat keine große Fläche, aber auch keine steilen Abhänge. Man sieht hier zum ersten Mal den benachbarten zerklüfteten Blankenstein und hat eine wunderbar weitläufige Aussicht auf das Umland. Der im Süden hinter den Blaubergen liegende Guffert zeigt sein imposantes Massiv und man bekommt einen guten Eindruck, was der Schinder von einem fordert.

Der Abstieg ist nicht weniger steil und anstrengend, auch hier benötigt man gelegentlich die Hände. Der Weg führt auf dem Alpenlehrpfad RK am Grat entlang zum Grubereck, kurz danach führt ein Wegweiser auf den WB1 wieder in den dichten Wald nach Kreuth. Man kreuzt gelegentlich einen Wirtschaftsweg, der etwas besser zu laufen ist. Wer nicht unbedingt nach Kreuth zurück muß, kann zum Wallberg weiter gehen und in der Bergstation einkehren. Dort ist der Abstieg nach Rottach auch wesentlich leichter und angenehmer.

Die Ortschaft Kreuth im Tegernseer Tal erreicht man sehr gut mit dem ÖPNV. Wer auf den Bus verzichten möchte, nimmt's Radl mit - es führt ein sehr schöner und leichter Radweg entlang der Weißach. Auf dieser Route gibt's keine Einkehrmöglichkeit, abgesehen von Kreuth - also unbedingt genügend Proviant mitnehmen. Viel Spaß!

Eigenschaften der Route

Länge 16 km
Höhendifferenz Start bei 783 m üNN
Gesamtaufstieg 1035 m
Gesamtabstieg 1041 m
Schwierigkeitsgrad mittel - schwierig

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