Durch das Hochmoor im Nordschwarzwald

Diese Streckenwanderung mit schönen Aussichten führt von Gausbach durch das Hochmoor südlich des Hohloh im nördlichen Schwarzwald bis nach Bad Wildbad.

Routenführung

Der Verlauf der Route ist farblich markiert: Steigungen zu rot hin, Gefälle zu grün hin. Über die Icons rechts in der Karte können z. B. auch offizielle Rad- und Wanderwege eingeblendet und die Karte auf Vollbild geschaltet werden.

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Informationen zur Route

Selfie, Draberghütte (2022)
Selfie, Draberghütte (2022)

Bei dieser Tour im Nordschwarzwald bin ich schon früh gestartet, da ich mir viel Zeit dafür nehmen wollte. Einerseits ist sie etwas anstrengend, es geht gleich zu Beginn stramm aufwärts und am Ende genauso steil wieder runter, andererseits bietet sie viele schöne Natureindrücke, für die sich ein Innehalten lohnt.

Der S8-Bummelzug aus Karlsruhe hält in Gausbach, von dort geht es über den Sagenweg hinauf auf das Hochplateau in Richtung Hohlohturm. Ab der Draberghütte verläuft der weitere Weg bis Bad Wildbad dann relativ eben. Man hat auf der Strecke viele schöne Aussichten über die Rheinebene hinweg bis zu den Vogesen und dem Pfälzerwald hinüber. Auf dem Hohlohturm hat man ein gut über 70 km breites Panorama von Straßburg bis nach Karlsruhe.

Auf dem weiteren Weg durch das Hochmoor hat man das Gefühl in einer anderen Welt zu sein. Es ist ein wunderschönes Reservat, das sich unbedingt zu erhalten lohnt. Seit dem Jahr 2000 ist das NSG Hohlohsee bei Kaltenbronn gemeinsam mit dem Wildseemoor sowie umgebenden Bann- und Schonwäldern Teil des insgesamt 17,5 km² großen Natur- und Waldschutzgebietes Kaltenbronn.

Das Hohlohmiss

Ab Kaltenbronn wurde es betriebsamer, auf dem Abschnitt zum Wildseemoor waren doch viele Leute unterwegs. Der Bohlenweg führt durch den Bannwald zu wenigen Aussichtspunkten, die ein schönes Panorama über den See bieten.

Der weitere Weg verläuft dann eher unspektakulär und etwa 2 km weiter bietet sich die Grünhütte zur Einkehr an, die aber recht überlaufen – und hochpreisig – ist. Über den ganzen Streckenverlauf hinweg stehen immer wieder Schutzhütten und Dutzende Bänke am Weg, die zu einem Vesper bei oftmals guter Aussicht einladen. Eine Einkehr kann man sich also getrost sparen.

Kurz vor Wildbad gibt es noch einen Baumwipfelpfad als Attraktion, den ich jedoch ausgelassen habe. Den Abstieg über Sommerberg nach Bad Wildbad über den Zick-Zack-Weg würde ich nicht mehr machen, der Weg ist sehr ausgewaschen felsig und steil geführt.
Geplant war eigentlich, kurz vor Erreichen der Nordstation von Wildline, unterhalb davon über die Sommersteige in die Stadt zu gehen, aber den Weg hatte ich verpasst.

Das Städtchen Wildbad lohnt sich auch für einen Besuch, aber das ist mal für einen anderen Tag geplant.

Viel Spaß! 😄

Eigenschaften der Route

Länge ca. 22 km
Höhendifferenz Start bei 328 m üNN
Gesamtaufstieg 774 m
Gesamtabstieg 669 m
Schwierigkeitsgrad mittel

Bildergalerie

Die Beschilderung des Wegs ist sehr gut, hier folgt man erst der gelben Raute.
Unbedingt den Wasserproviant auffüllen, zumal es bestes Schwarzwälder Quellwasser geschenkt ist.
Gelegentlich liegt ein Besen herum, aber sie funktionieren nicht. Oder ich habe die Technik nicht kapiert … ????
Überwiegend folgt man der roten Raute, später mit weißem Balken (der Mittelweg).
Das erste Etappenziel, der Hohlohturm.
Weiter geht es in Richtung Süden zum Hohlohsee.
Der Bohlenweg führt sicher durch das Moor.
Der Bannwald wird sich selbst überlassen, die Natur regelt das schon selbst.
Den Hinweisschildern sollte man Beachtung schenken.
Und wieder wunderschöner Verfall.
Es gibt einige Schutzhütten entlang der Tour.
Und zahlreiche Bänke laden zu einer Vesperpause ein.
Der Aussichtspunkt auf dem Auchhalder Kopf bei Bad Wildbad.
Der Baumwipfelpfad „Wildline“

Die Aufnahmen unterliegen dem Urheberrecht • ©1992-2022 Achim Lammerts

Kommentare

Kommentar von Wandergruppe Holzmichl |

Die Tour ist richtig schön, wenn auch etwas anstrengend.

Was ist die Summe aus 5 und 4?

Fotografie

Die Fotografie ist ein Hobby, das ich von Beginn an mehr oder weniger regelmäßig, aber immer leidenschaftlich verfolgt habe.

Outdoor

Ich bin viel in der Natur unterwegs und besondere Radtouren oder Wanderungen zeichne ich auf und schreibe hier darüber.

Job

Seit 1998 arbeite ich als freier Webentwickler und bin spezialisiert auf die Entwicklung von Frontends.